Samstag, 12. Februar 2011

my little southafrica part two

Da ich nun in Sydney bin, es regnet und ich etwas Zeit dafuer gefunden hab, schreibe ich gleich ueber die letzte Zeit in Suedafrika. Momentan bin ich bei Nick (ich lernte ihn vor Jahren in Neuseeland kennen), er wohnt bei einer super gastfreundlichen Familie, wo ich nun umsonst uebernachten kann fuer die ersten Tage.
Nun aber zu Suedafrika:
Nachdem ich im letzten Post gerade erst in Oudtshoorn angekommen bin, war am naechsten Tag volles Programm angesagt. Zuerst war ich in den Cango Caves & machte dort die "adventure tour", welche wirklich ein kleines Abenteuer war. Das ganze Tropfsteinhoehlensystem ging ca. 2 km weit hinein & wir mussten uns wirklich durch schmale Tunnel zwaengen, krabbeln (an einer Stelle war so wenig Platz, dass man sogar nur robben konnte), klettern durch einen tunnel war auch dabei & bei einem Part mussten wir ueber eine Rampe rutschen. Spaeter ging ich dann zu einer Straussenfarm-dort durfte ich auf einem Straussen reiten, was sehr lustig war. Den restlichen Tag hab ich wegen der Hitze im Pool verbracht & abends gabs noch einen traditionellen "Braai" (Barbeque) mit Straussenfleisch.
Am 3.2. bin ich dann weiter. Erst ueber den Swartbergpass (ein 24 km langer Gebirgspass auf einer einspurigen Schotterstrasse), danach durch die grosse Karoo um dann in die Cederberg Area zu gelangen. Dort wollte ich ja eigentlich zum Bouldern in die Rocklands, es waren nur leider beide bestehenden Hostels geschlossen. Da ich allein war & auch kein Crashpad dabei hatte, bin ich weiter gefahren zur Westcoast (Jacobbay). Dort hab ich erst einen wunderschoenen Sonnenuntergang gesehen und dann im Auto geschlafen.

Swartbergpass

Cederberg Area

Sunset in Jacobbay

Am Tag drauf bin ich nach Hermanus-ein nettes Staedtchen mit vielen Straenden. An einem Strand waren einige aeltere Leute um die 60-65 Jahre, sie waren zum Bodyboarden da - war sehr nett ihnen zuzusehen.
In Hermanus war ich eine Nacht, am 5.2. gings dann an der Kueste entlang weiter nach Kapstadt & dann noch in die Naehe zum Kap der Guten Hoffnung. Unglaublich schoen dort (auf dem Weg gabs ausserdem noch eine Pinguinkolonie zu begutachten).

Hermanus

In Kapstadt war ich dann mitten im Zentrum, was zum Schlafen echt schlecht war. Ich bin dann am naechsten Tag weiter in den Stadtteil "Woodstock" :-)  Dort hatte ich dann bis zum Schluss ne super Zeit, abseits von Laerm, war ich die ganze Zeit allein im Dorm Room und in einer wunderbar familiaeren Umgebung mit lieben Menschen. Die letzten Tage dort waren sehr entspannt. Ich war nurmehr an verschiedenen Straenden (Bloubergstrand & Kalk Bay), auf dem Tafelberg, beim Bouldern in der "City Rock" Kletterhalle & als Kontrastprogramm einen Spaziergang in der Longstreet.

Blick vom Tafelberg auf Kapstadt

Sunset am Blouberg Strand

Nun nach ueber 4500 von mir gefahrenen Kilometern wurde Suedafrika getestet und fuer sehr gut befunden!

Dienstag, 1. Februar 2011

my little southafrica part one

So, von mir gibts nun einiges zu berichten.
Am 19.01.2011 landete ich in Nelspruit (Mpumalanga). Ich wurde von Rainer & Walli am Flughafen abgeholt (sie haben in Graskop eine Guestfarm), dort war ich fuer ne knappe Woche wohlbehuetet (unter anderem auch von Sparky = Wachhund). Rainer & Walli haben mit mir sehr viel angeschaut. Z.B. den blyde river canyon, Wasserfaelle (welche sehr viel Wasser hatten durch lang andauernde Regenfaelle), Potholes, den Pinnacle & god's window. An meinem vorletzten Tag sind die beiden mit mir noch in den Kruegerpark gefahren. War sehr spannend dort, wir wurden gleich am fruehen Morgen mit der Aussicht auf Hyaenen & Wilddogs am Strassenrand belohnt, welche wohl sehr selten zu sehen sind. Bis auf den Leoparden haben wir die "big 5" gesehen & dazu noch jede Menge Impalas, ein paar Zebras, Giraffen, Hippos, Kudus, Warzenschweine & Affen. Am 25. haben mich Rainer & Walli wieder zum Flughafen gefahren. Mein Flug ging nach Jo'burg. An dieser Stelle nochmal vielen herzlichen dank an Rainer & Walli, war superschoen bei euch! 
 
Schildi zu Besuch in Graskop :-)

 
Krueger

Park

 Am 26. hab ich in Johannesburg Bongani getroffen. Er hat mir ein wenig die Stadt gezeigt & wir sind noch ins Apartheid Museum gegangen, welches sehr eindrucksvoll & beruehrend ist. Abends gings dann wieder zum Flughafen, dort musste ich ein bisschen verharren, da mein Flug um 2 h verschoben wurde. Ich flog dann nach Durban um dort meinen Mietwagen abzuholen. Spaet abends fuhr ich dann damit in die suedlichen Drakensberge zu einem Hostel mit einer Pferdefarm. Der Weg dorthin war sehr neblig, mit vielen Kurven & Schlagloechern, doch das groesste Problem waren die ganzen Tiere (vor allem Kuehe) auf der Fahrbahn. Um halb eins in der Nacht angekommen, war ich dann heilfroh totmuede ins Bett zu fallen. Am naechsten Tag machte ich nen 3stuendigen Horsetrack durch die Huegel und Berge der Gegend. Ich war allein mit dem Guide, was wunderschoen relaxed war. Nachmittags bin ich einen Teil des Sani Passes gefahren, war wirklich sehr beeindruckend. Abends gings dann noch mit der Hostelcrew zum Dinner beim benachbarten Restaurant. 



Horsetrack

Am 28. bin ich dann wieder auf nach Durban, zum Zwischenstop im uShaka Marineworld. Danach gings auf nach Port St. Johns zum second beach. Kurz nachdem ich in dem netten verschlafenen Hostel angekommen bin, wurde ich zur Neueroeffnung eines anderen Hostels eingeladen. Dort gabs Snacks & Bole for free, ne Feuershow, Livemusik & Taenze der Xhosa. Am naechsten Tag bin ich mit Leuten vom Hostel zum "sundowner" auf den Mount Thesiger gefahren, mit einem wahnsinns Ausblick.
Sonntags gings dann auf nach Jeffreys Bay (top 10 Surfspot of the world), kurz vor Sonnenuntergang hab ich dann noch 7 Delphine gesehen wie sie mit den Wellen spielten.
Heute, Dienstag, wollte ich eigentlich in der Mosselbay uebernachten, mir hats dort aber nicht sehr gefallen, somit machte ich mich nach Oudthoorn auf. Sehr spannend: Mosselbay (Sandstrand), ca. 50 km spaeter in der kleinen Karoo (Halbwueste).
Okay, ich hatte nun einiges zu Schreiben & hoffe, dass es fuer euch nicht allzu langwierig zu lesen ist! Auf bald!

Buffalobay